mehr als zehn!

Bei mobiFlip hieß es gestern „Wer sich in den letzten Wochen ein Fitbit Charge 2 zugelegt hat, oder den Tracker vielleicht auch zu Weihnachten geschenkt bekommt, der kann sich über ein großes Firmware-Update freuen.“. Hervorhebung durch mich. Morgen ist Heilig Abend.

Heilig Abend geht bei mir als Weihnachten durch. Daher hier und jetzt also der Hinweis an den Weihnachtsmann: Der Artikel Get 11 New Tracker Functions With This Fitbit Charge 2 Update beschreibt das Update genauer. Aber viel besser ist es, wenn man das selbst ausprobieren kann! Dazu braucht man aber so ein Teil.

Natürlich weiß ich, dass das blöder Konsum ist. Aber hallo? Es ist Weihnachten! Und guckst Du hier, lieber Weihnachtsmann: In Your wearable-tracked health data is for sale, according to a new study schrieb Mashable vor ein paar Tagen „If you sport a Fitbit or Apple Watch on the regular, you probably love the health insights you get from your wearable.“. Das klingt doch gut. Love. Health. Peace. Weihnachten.

Ok, da steht auch „there are almost no privacy safeguards in place for consumer health data, and multiple industries are ready and willing to mine the system for profit“. Aber muss man sich da nicht gerade deswegen besonders informieren? Ich meine konkret und praktisch, also durch ausprobierende Tätigkeit? Hands-on mit so einem Gerät? Man muss das doch verstehen, dieses Big Data. Also selber. Wo das Thema doch gerade so hip ist.

Und dann dieses Blog. Wie soll ich denn ohne eigene Experimente mit einem echten Gerät nächstes Jahr weiter von dem Thema berichten? Blicken wir doch mal auf das laufende Jahr 2016 zurück:

  • Mein Artikel Health vom Januar suchte noch hauptsächlich allgemein nach Wearables bzw. nach deren Nutzen und war noch nicht auf Smart-Watches fixiert.
  • Mein Artikel Smart-Koks vom September diskutierte dann Smart-Watches schon konkreter, erkannte aber auch genauso konkret, dass das in die Irre führt.

Also ist doch jetzt die Zeit gekommen, einmal ein Health-Wearable, das eben keine Smart-Watch ist, praktisch auszuprobieren, oder? Das war ein rhetorisches „oder“, lieber Weihnachtsmann.

Nehmen wir doch direkt das obige Beispielgerät, weil mobiFlip das zufällig gerade hatte. Es ist ein Armband, keine Uhr, also passt es. Ich bräuchte es in schwarz und Größe L. Das habe ich nicht verdient, weil ich nicht artig war, sagst Du? Na gut, das stimmt. Aber soo viel ist an dem Teil ja auch gar nicht dran. Es hat (laut diesem Internet, also noch ohne es selbst ausprobiert zu haben):

  • keine „Smart“-Funktionen (= keine Benachrichtigungen aus Apps o.ä.)
  • kein Touch-Display (= keine Wisch-Bedienung)
  • kein Support von Google Fit oder Apple Health (= keine Bereitstellung der gemessenen Daten)
  • kaum „Gesundheits“-Funktionen (= keine Herzfrequenzalarme o.ä.)
  • Anbindung nur weniger anderer (Handy-)Apps (nämlich nur https://www.fitbit.com/de/partnership )
  • kein eigenes App-Ökosystem
  • kein eigenes GPS (nur Nutzung des Handy-GPS über Bluetooth)
  • einfarbige niedrigauflösende LED-Anzeige, die trotzdem nicht einmal always-on ist
  • keine Wasserdichtheit (ist nur spritzwassergeschützt)
  • eine Akkulaufzeit von nur ein paar Tagen

Also kein Schnickschnack dran, sondern ein klarer Fokus: Aktivitäts-Tracking (bin ich überhaupt aktiv?), „teilweise automatische Workout-Erkennung“ (was heißt „teilweise“? — und was ist überhaupt dieses „Workout“???). Und „angeblich halbwegs brauchbarer Pulsmesser“ („halbwegs“???). Fragen, die beantwortet werden wollen, lieber Weihnachtsmann!

Im Grunde geht es also nur um Fortbildung (braucht man zum Glücklichsein) und Bewegungs-Motivation (braucht man zum Gesundsein). Und gesund und glücklich darf ich doch sein, oder? Artig wäre eh nicht erstrebenswert, lieber Weihnachtsmann. Bist Du selber bestimmt auch nicht!

Im Ernst: Bei Giga und bei Golem las ich neulich ausführliche Berichte über dieses Gerät. Was drin stand, habe ich vergessen, und ich will es auch nicht noch einmal lesen müssen. Ich möchte es einfach selber ausprobieren. Inkl. der 11 (in Worten: elf) neuen Funktionen (siehe oben). Ich finde das toll. Das sind mehr als zehn!

Du schaffst das, lieber Weihnachtsmann! Bescherung ist ja erst morgen.

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